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Unsere Reise nach Lanzarote vom 21.12.2007 bis 04.01.2008. Unser Hotel war das Iberostar Lanzarote Park an der Playa Blanca.

Plötzlich tat sich bei Timanfaya die Erde auf...glutflüssige Lava ergoss sich wie Wasser gen Norden, um sich alsbald zu verdicken und langsamer zu fließen, zäh wie Honig... In der winzig kurzen Zeit eines Wimpernschlags zerstörte die glühende Masse die Dörfer Maretas und Santa Catalina im Tal. Als sich der Himmel mit Asche und Rauch bedeckte und die Sonne verdunkelte, flohen die Bewohner von Yaiza...

(Aus dem Tagebuch des Gemeindepfarrers von Yaiza, Don Amires Lorenzo Curbelo, 1.September 1730.)

Noch heute kann man die Zeit von damals erkennen und auf den vergangenen Spuren wandern. Bei unserer Ankunft war es windig und regnerisch. Dies trübte unsere Stimmung ein wenig, doch hatten wir Hoffnung auf den nächsten Morgen. Im Hotel angekommen wurden wir freundlich empfangen. Das Hotel machte einen guten und sauberen Eindruck der sich auch über die 14 Tage bestätigte.

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Die ersten Tage ohne Mietwagen wollten wir uns ein wenig klimatisieren und vor allem relaxen. Das gute Essen und die grosszügige Anlage leisteten guten Beistand. Ein beheizter Pool und das zum baden geeignete Meer waren super, so dass wir uns schon am 1.Tag sehr wohl fühlten. Ausgedehnte Spaziergänge an der tollen Strandpromenade erfüllten uns immer wieder mit Freude. Das Meer die Sonne und eine immer wehende Meeresbrise....so lässt sich leben.

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Ab dem 25.12.2007 bis zum 02.01.2008 konnten wir mit unserem Mietwagen die Insel erkundigen. Von Playa Blanca aus starteten wir in Richtung Westküste Punta Pechiguera. Erster Halt war “Los Hervideros” sogenannte Wasserhöhlen. Das Meer drückt die Wassermassen in ausgehöhlte Lavaströme. Hier und da stiess das Wasser dann aus den unterirdischen Kanälen empor.

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Weiter ging es die Westküste entlang um einen Blick auf den Charco de los Clicos zu werfen. Eine grün schimmernde Lagune aus Meerwasser. Die grüne Färbung wir durch niedrigen Wasserstand und den damit verstärkten Algenwachstum verursacht. Am Strand selbst findet man immer noch viele kleine Olivinisplitter die meist nur Millimeter gross und von den Wellen blank gerieben sind.

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Um unsere kleine Rundreise fortzusetzen fuhren wir dann über die LZ2 in Richtung Yaiza. Allerdings sind wir dann bei La Hoya auf die LZ702 abgebogen und kamen dann kurz darauf in das schöne Örtchen Atalaya de Femés. Von hier oben hat man einen grossartigen Blick über die Play Blanca. Tage später erlebten wir hier auch einen wunderschönen Sonnenuntergang. Es ist meistens etwas windig, doch findet man überall lauschige Plätzchen wo man durchaus einige Stunden ausharren und die Landschaft geniessen kann.

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In den nächsten Tagen waren Ausflüge und Exkursionen über die ganze Insel geplant. Eine davon führte uns in das Museo Agricola. Auf einer riesigen Fläche konnte man die traditionelle Anbauweise der Insulaner erforschen. Auf jeden Fall ein Besuch wert !! Wir verbrachten fast den ganzen Tag, da wir immer wieder hochinteressante Dinge vorfanden. Zu guter letzt konnte man dann noch in einer kleinen Bodega den dort angebauten Wein probieren und selbstverständlich auch kaufen. Auch wir mussten ein kleine Flasche mitnehmen.

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Da die Insel stark geprägt wurde durch César Manrique, wollten wir uns das Wohnhaus, Jameos del Aqua und einige andere Sehenswürdig nicht entgehen lassen. Für alle zusammen gilt, das ein Besuch lohnenswert ist. Besonders hervorzuheben das Wohnhaus, heute Fundación César Manrique. Als weiterer Tipp ist zu erwähnen das eigens für Omar Sharif gebaute Privathaus in LagOmar. Heute ist in einem Teilbereich ein öffentliches Kaffee untergebracht. Leider ist nicht das ganze Areal frei zugänglich. Dies sollte aber über eine Voranmeldung im Kaffe möglich sein. Einfach nachfragen.

Fundación César Manrique

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